Studie: eReadiness deutscher Unternehmen

Im Rahmen der Studie wurde untersucht, inwiefern Unternehmen der Herausforderungen der Digitalisierungsstudie gewachsen sind. Durchgeführt über einen längeren Zeitraum, liefert die Studie Anhaltspunkte, wie der Stand der Unternehmen in Bezug auf Digitalisierungsbestreben ausgeprägt ist. Anstatt eine gesamtheitliche Ansicht zu erzielen, untersucht die Studie insbesondere interne Faktoren der Digitalisierung, zusammengefasst unter dem Begriff eReadiness. Die Studie basiert auf dem Perceived E-Readiness Model von Molla und Licker (2005), welches eine stufenweise Einordnung der eReadiness von Unternehmen erlaubt. Im Rahmen der Studie wurden 22 Unternehmen befragt, welche zum Zeitpunkt der Umfrage hauptsächlich unter die KMU-Definition fallen. Die Ergebnisse zeigen, dass insbesondere kleine und Kleinstunternehmen erhebliche Schwierigkeiten haben, aufgrund mangelnder eReadiness Digitalisierungsbestreben durchzuführen. Während einige Unternehmen durchaus eine gewisse eReadiness besitzen, verfügt ein Großteil der Unternehmen nur über grundlegende IT-Ressourcen, -Infrastruktur, sowie -KnowHow. Die Studie offenbart, dass den Unternehmen weiterhin durch effektive Kommunikation die Vorzüge der Digitalisierung aufgezeigt werden müssen. Gleichzeitig müssen die Unternehmen bei ihren grundlegenden Digitalisierungsbestrebungen gut unterstützt werden.

Infobrief: Bewertungen im Internet

Schon im September haben wir in einem Info-Brief über die unionsrechtlichen Änderungen durch die Omnibus-Richtlinie berichtet, die unter anderem Regelungen zu dem Umgang mit Online-Bewertungen enthält. Nach einem Referentenentwurf des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz vom 4.11.2020 liegt inzwischen ein Entwurf eines „Gesetzes zur Stärkung des Verbraucherschutzes im Wettbewerbs- und Gewerberecht“ der Bundesregierung (UWG-RegE) vom 20.1.20212 vor, der der Umsetzung der Vorgaben aus der Omnibus-Richtlinie 2019/2161 dient. Erfahren Sie in diesem Infobrief, welche neuen Reglungen für Bewertungen im Internet durch den Entwurf erbracht werden sollen.

Infobrief: Digitalisierung im Notariat

Für die Gründung einer GmbH bedarf es nach § 2 Abs. 1 GmbHG der notariellen Beurkundung. Für eine notarielle Beurkundung ist es nach derzeitiger Rechtslage notwendig, persönlich vor dem Notar zu erscheinen und die Beurkundung seiner Willenserklärungen vornehmen zu lassen (§ 13 BeurkG). Eine Beurkundung über Fernkommunikationsmittel ist grundsätzlich nicht möglich. Diesbezüglich hat das Europäische Parlament die Richtlinien (EU) 2019/1151 zum Einsatz digitaler Werkzeuge und Verfahren im Gesellschaftsrecht verabschiedet.

Infobrief: Preisdarstellung nach der Umsatzsteuersenkung im Rahmen des Corona-Konjunkturpaketes

Zur Bewältigung der Corona-Krise wurde ein Konjunkturpaket beschlossen,[1] das unter anderem den Umsatzsteuersatz von 19 auf 16 Prozent, beziehungsweise von sieben auf fünf Prozent absenkt, um so die Binnennachfrage anzukurbeln. Diese Reduzierung gilt für den Zeitraum vom 1.7.2020 bis zum 31.12.2020. Neben dem positiven Effekt dieser Steuersenkung auf die Nachfrage entsteht allerdings auch ein erheblicher Umstellungsaufwand. Aufgrund der gesetzlichen Pflicht zur Gesamtpreisangabe fürchten viele Unternehmen Abmahnungen, wenn die Preise nicht an den neuen, reduzierten Umsatzsteuersatz angepasst werden. Dieser Beitrag soll daher den betroffenen KMU eine Hilfestellung geben, die Preise der eigenen Waren rechtskonform anzugeben.


[1] Zweites Gesetzes zur Umsetzung steuerlicher Hilfsmaßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise vom 29. Juni 2020 – Zweites Corona-Steuerhilfegesetz – (BGBl. I S. 1512).

Der Lehrstuhl für Psychologie I lädt ein: User Experience im eCommerce

Hier werden wir mit Impulsvortrag von Dr. Jan Seifert und moderierter Diskussion die Potentiale der Digitalisierung erschließen. Aspekte dabei sind:

  • Grundlegende Aspekte von Usability/User bzw. Customer Experience
  • User Experience im eCommerce: Mindset, Vorgehensweisen, Botschaften

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und den offenen Dialog mit Ihnen!

Wann: Donnerstag, den 09.05.2019, 18.00 Uhr

Wo: Oswald-Külpe Hörsaal, Röntgenring 12, 97070 Würzburg

Aktuelle Förderprogramme für den Mittelstand

Wer glaubt, dass nur Gründer bei der Umstellung auf digitale Prozesse und Produkte gefördert werden, liegt falsch. Auch der deutsche Mittelstand in den Fokus staatlicher Unterstützung gerückt und kann sich über eine Vielzahl von Fördermaßnahmen freuen, die ihn bei der digitalen Transformation im Unternehmen unterstützen.

Gerne überprüfen wir mit Ihnen, ob eines oder mehrere der Förderprogramme für Ihr Unternehmen und Ihre Ideen in Frage kommen, unterstützten Sie bei der Ausgestaltung und Beschreibung Ihres Vorhabens und der Antragsstellung. Kommen Sie einfach auf uns zu!  „Aktuelle Förderprogramme für den Mittelstand“ weiterlesen